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dunkle ätherische Himmclsraum, durch den erleuchteten Dunstkreisder Erde gcschn, erscheint blau; das schwarze Waldgcbirg in derFerne violct.
6S. Timicsbcgriffe durch Licht gegeben.
Durch Abstich hellerer, neben dunklcrn, Färbungen der Gegen-stände, wird allein das deutlichere Unterscheiden derselbenfür das Auge möglich. Auch das Thier unterscheidet dadurch, undfindet sich im Labyrinth der Dinge zurecht. Eine überall gleiche,in sich ununterscheidbare Färbung und Helligkeit, wäre der Finstcr-niß ähnlich. Aber ich vcrmuthc, der Abstich Heller und dunklerFarben an einander glänzender Dinge, wird noch durch eine bc-sondre Eigenschaft des Lichts, im Verhältniß zu den Körpern, er-höht, nämlich durch Anziehung und Einbeugung des Lichts(Jnflerion) an den Rändern dunkler Körper. Bekanntlich bemerktman diese Anziehung und AuScinandcrbiegung (Diffraktion) derStrahlen, daher auch ihre Farbcnzengung, am bequemsten, wennim völlig dunkeln Zimmer der Sonnenstrahl durch eine sehr kleineOeffnung ans weiße Flächen fällt. Dann beugen sich die Strahlenlinks und rechts nach allen Seiten regenbogenfarbig (wie bei ihrerZerstreuung) aus einander. Vermöge dieser Auseinandcrbiegnngscheint auch einige Anhäufung des Lichts gegen die Ränderder Körper zu entstehn. Maler, als Nachbildner der Lichtwir-kungcn, vergessen daher nie, an den Säumen der Gestalten, demDunklcrn entgegen^ die Erleuchtung zu verstärken. Eben so sindes, durchs Prisma gcsehn, immer die Kanten und Hervor-ragungen der Gegenstände, welche mit Farbensäumen besetzt sind.
Sei dem aber, wie ihm wolle, diese lichtischen Umran-dung en der Stoffgebildc werden im Seelische» zu einem Gleich-