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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
Seite
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bäliniffe ähnliche Stillstände, oder Znrückflüchtnngen des Lebend,bei Menschen nnd Thiercn belvirkcn können, Ohnmächten, Ka-talepsien u. st w. genannt.

Annähernd ist dem wirklichen Schlafe der Znstand pftanzischcr,oder thicrischer Embryonen, während ihrer Erregtheit znm Wachs-thnm im Samen, in Eiern, im Innern der Mütter; oder jener derInsekten, während ihrer Verpnppnng Gleichsam in sich selber»erschlossen, geschirmt vor dem Andrang übermächtiger Bcwcgkräfte,mir in mäßiger Wechselwirkung mit der Umgebung, arbeitet dasLeben da von innen nach außen, zur Vollendung seiner Werk-zeuge, mit welchen gerüstet, cs in die gewaltigen Wogen nndStrömungen des Weltganzcn hervortretcn nnd seine Ausgabe lösenkan».

Wachen und Schlaf selbst sind Gcgcnsätzlichwcrdungen derLebcnsthätigkcit in der Art ihrer Erscheinung. Sie wendet sich imWachen gegen die Außenwelt, zu verwandten Stoffen nnd Kräf-ten, für den Ban des Einhcitsgcbildcs, Materialien zu sammeln;oder sich in Zeugung zu vermannigfachen nnd zu verewigen; imSchlafen hat sic nur inneres Wachsein, bei geringem Ver-kehr mit dem Draußen; ist zur Verarbeitung der gewonnenenMaterialien in Ausgestaltung ihres Werkes geschäftig; wachendmehr znm Erwerb der Stoffe nnd zur Verwendung der Kräfte;schlafend mehr zum Erwerb der Kräfte und Verbrauch, oderVerwandeln der Stoffe rührig; wachend mehr den höher« Lebens-verrichtnngen hingegcben, schlafend mehr den untern. (49.).

Licht nnd Wärme, wie sie der Tag bietet, sind im Allgemeinenmehr der höhcrn Wirksamkcitswcisc des Lebens hold, der Bcthäti-gung des Faser- nnd Mnskelreizes, der Befruchtung nnd Zeugung,der Verdichtung des Gewebes, der Streckung des Wuchses zurHöhe, begleitet von Nnsschcienng des Ucbcrflnffes gasiger nndtropfbarer Flüssigkeit aus dem Ban des Geglieders. Denn Licht