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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
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artigen, wie es im Znsammcnstrcbcn der Hoch- nnd Niedcrpoledes Galvans, Elektcrs und Magneten u. s, w, waltet. Aber dieNatur, in ihrer höher» Wirksamkeitssphäre, sich reicher nnd groß-artiger entfaltend, vcrmannigsaltigt nnd steigert, im Reich desLebens, das Schaffen nach ihrem Gesetzthum. Die bewegendenGrundkräfte sind hier, im Innern jedes Einheitsgebildes, der Ge-walt derjenigen Macht untergeordnet, die erbaut hat. Schling-pflanzen, von aufrecht fester» Körpern entfernt, schleichen daherdiesen nach, um sich an ihnen cmporznranken. Das Geschmeidigeund Zartere schließt sich seinem Gegensatz, dem Starren und Stär-ker» an, gezogen von seinem Bedürfniß, Die Stanbkolben männ-licher Blüten gießen ihren Samen durch die Lüste, Es ist nichtder Zufall, welcher ihn, in seinem Nmherschweben, den weiblichenBlumen zulcnkt, sic zu befruchten; so wenig der Zufall den Blitz-funken der elektrischen Wolke den Mctallspitzen, oder andern lei-tenden Körpern entgcgcnführt, Wenn die von gleichnamigen -Polen des Elcktcrs, oder Magnets gesättigten nnd bewegten Atomeeinander stichn, oder die, welche von ungleichnamigen erregt wor-den sind, zur Vereinung streben: so erkennen wir darin dasselbeGesetz, welches wir in belebten Geschöpfen, als Abneigung nndAnneigung, Antipathie und Sympathie, wahrnchmcn. Esgibt Pflanzen, wie Thiere, welche die Nähe anderer meiden, oderim Dunstkreis derselben verkümmern oder erkranken müssen.

LI, Lebcnszustände in Gebundenheit, Erstarrung, Winterschlaf,Verpuppung, Wache», Schlafen,

Die dem Urleben entsprungenen Gattungen (46,) desselbenwirken also nicht nur aus die Stoffe und Kräfte ein, welche sie,im Innern ihrer Verkörperung, zur Ausgestaltung derselben, nach