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sprechende Mittel und Zwecke der Natur zu erkennen. Aber sic ist'an sich, ohne Freiheit und Wahl; sic wirkt und schafft nach inne-rer Wcscnsnothwendigkcit; ohne Absicht; ohne sich selber zuwissen. In ihr ist Alles zugleich Mittel und Zweck für einander.Sic hat in der Einheit und Unendlichkeit ihres wesenden Selbsteskeinen Zweck, außer ihr. Jene ihre innere Wescnsnothwcndigkcit,unwandelbar, wie sie selber, deutet, wie das Gesctzthum nnscrsGeistes (8. 9.), auf eine höhere Gesetzgebung, und einen HähernSchöpfer, zurück.
48. DaS Urlcbcn.
Es wäre überall kein Leben crschcinbar, ohne Vorhandenhcitden Kräften und Stoffen; keine Einheit ohne Vereinbares; keineForm, ohne Inhalt. Wie die bewegbare Materie gleichsam dieTrägerin der Bcwcgkraft ist: so sind beide hinwieder die Trägerdes Lebens, nothwcndigc Bedingungen von dessen Wirksamkeits-Weise. Die Bcwcgkraft steht, als Vermittlerin zwischen demStoff und Leben; ist diesem letzter» zunächst verwandt; so sehrihm gleichartig, daß sic nicht selten, in der Erscheinung, mitLeben verwechselt werden kann, oder daß das Leben nur, wie eineHöhcrstcigcrnng der Urkraft (34.), vor die Sinne tritt. Denn auchdiese Urkraft, in ihren vcrschicdncn Wartungen, vereinet Stoffe:schafft ans ihnen regelmäßige Gebilde, und wird in ihren Formenbewundernswürdig. Die Vcrkrystallnngcn der Erden, Erze undSalze, die winterlichen Eisblnmcn des Fensters, die Formen desNcbclbläschcns, wie der himmlischen Wcltkörpcr, tragen das Ge-präge der in sich abgeschlossenen Einheit und des reinsten Eben-maßes. Ist die Bewegung der Säfte in den Pflanzen, oder derKreislauf des Blutes in thicrischcn Adern, größer» ErstaunensWerth, als der Umlauf wässriger Flüssigkeiten durch die Kanäle