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Im Gegensatz zur Wärme, als dem entrichtenden Hochpol,nannt' ich das Licht den Nicdcrpol, oder den verdichtenden. ImAuscindcrtretcn der Lichts zu Helligkeit und Finsterniß istHelligkeit der Nicdcrpol der Finsternis,, denn auch diese cntdichtet.Im Schoos der Finsterniß entwickelt sich bei organischen Körpern,durch innere Zersetzung, Auflösung der Eigenganzen, Fänlniß.Pflanzen werden locker und wässerig; Menschen und Thierc schwam-mig, bleich, gedunsen, Wärme und Finsterniß paaren sich gern;jene verbreitet sich in dieser leichter, als in der Helligkeit, DieHitze nimmt an Verbreitung in gleichem Grade ab, als die Flammedes mit ihr verbundenen Lichtes znnimmt; Kohlenglnt sendet mehrWärmestrählcn aus, als flackernder Brand.
Es gibt auch verschiedene Lichtgattnngen, je nachdemsich das Licht mit verschiedenen Stoffgattnngcn vereint, Wollastonund Fraucnhofcr machten auf die verschiedenen Hellern oder dunk-lcrn Linien aufmerksam, die sich beharrlich in dem durch den Tnbnsgefallenen Lichtstrcif des Sonnenlichtes, des elektrischen, des Lam-pen-, des Siriuslichtes n, s, w, darstellten. Noch kennen wir von demandersartig mit Stoffen verbundenen Licht nicht alle Abweichungen,Der Erdball selbst hat verschiedene cigenthümlichc Lichtartungcn,wie das galvanische, elektrische, phosphorische Leuchten. In Dop-pelsterncn unterscheidet sich der bläuliche Trabant von der weißenCcntralsonne,
Kälte, der gleichartige Gegensatz der Wärme, bildet vondieser den Nicdcrpol. Kälte verdichtet, dem Lichte ähnlich. Zn ihrerstarren die losern Gebilde; crsteifcn und verzwcrgen die lebendenGeschöpfe. Sic wehret der Auflösung und Fänlniß, gleich demLicht und der ihm verwandten Kohle. Flüssigkeiten, mit Kälte ge-sättigt, gestalten sich zu Krystallen, indem die gleichartigen Atomesich ruhig nach ihrer Urform anziehn und diese in einem größer»Eigcnganzcn darstellen. — Licht und Kälte, beide in der Rich-