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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
Seite
101
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AL. Dreifache Beziehung des Bcwegens der Stoffe. Verdün-nung und Verdichtung der Stoffe. Atom. Körper.

Alles Bewegen oder Nendern der Stoffe kann ln dreifacherBeziehung gedacht werden:

Als Acndcrn der Bewcgkrast in ihr selber, durch Ab-stoßung des Gleichen zum Anderssein, d. i. zum Gcgensätzlich-insichwcrden. Wir nennen diesen Zustand der Erregtheit, Span-nung; und Gegensätzlichkeit im Erregtsein, Polarität.

Aendern der Bewcgkrast durch Vereinung des Gleich-artigen und Verwandten. Wir nennen, in der Wissenschaft, dieseErscheinung bald Anziehung (Attraktion), bald Wahlverwandt-schaft u. s. w.

Aendern der Bewcgkrast im Raume, oder Ortsver-anderung. Diese letztere ist das, was wir im gemeinen Lebengewöhnlich und eigentlich durchBewegung" bezeichnen, und,mit den beiden andern Arten des Acnderns, fast immer gcwahrbar,verbunden finden.

Da allen Stoffgebildcn irgend eine der viclartigen Kräfte in-wohnt, in welche die Urkraft auseinander gegangen ist, wird da-durch fort und fort das Jnfichrnhn und Beharren des Stosfischenaufgehoben und hinwieder die Macht der bewegenden Gewaltendurch Stoffruhe gezügelt. Wäre dem Auge des Sterblichen höhereSchärfe eigen, so würde er, ich zweifle nicht, in den starren Massendes Marmors, des Erzes und Diamanten selber, deren Bestand-theile in immerwährender Bewegung erblicken, wie es die Wellendes Meers und des Lichtkreises, wie der Flug der Welten durchdie Himmel, und das Gähren und Verwittern der festesten Körper,sinnlich gewahren lassen.

Das in sich Gleiche tritt in sich auseinander zu Gegensätz-lichem; stößt sich ab (wie das Magnetischem Nord- und Südpol):