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ES bleibt nur ein Ursächliches des Weltalls, nur ein und das-selbe in allen Dingen Wesendes. Aber im alltäglichen Leben redenwir von m ehrern Ursachen und Wesen, nuruneigentlich dem Scheinenach, oder in Folge der Uubeholfcnhcit des Verstandes, oder viel-mehr der menschlichen Sprache. Wir reden auch, wie von Natnr-kräftcn, eben so von allerlei Kräften und Vermögen des Geistes;und doch ist der Geist, bei aller Verschiedenheit seiner sogenanntenEigenschaften, eine und dieselbe Kraft, ein einziges Vermö-gen; gleichwie die Natur.
Es sei mir also, zur bessern Verständigung, gestattet, die Wör-ter Kraft, Vermögen, Ursachen, Einzelwesen u. s. w.,wie auch alle Wcltweiscn gcthan, nur mit dein Unterschiede zubrauchen, daß sie als nncigentliche Ausdrücke, als bildlicheRedensarten, als (ans der Sinnlichkeit übertragene) Bezeich-nungen des Uebersinnlichen, zu nehmen sind.
Ss. Dar Berniandte der Wiiksamkeitsartiingeli i» der Natur.
Die Natur wird sich im Wirken gegensätzlich; sie wird sich Er-scheinung, Welt. Das Gegensätzliche ist, wie gesagt, das Gleich-artige und Verwandte der Wesenheit (16.). Den allgemeinstenGegensatz, in welchen das Urwesen der Dinge auseinander tritt,haben wir Stoff, Bcwcgkrast, Leben und Seele genannt. Wirbezeichnet»! damit die allgemeinen Wirksamkeitssphärender Natur (22.).
In jedem dieser Gegensätze, oder in jeglicher dieser ihrer Sphä-ren wird sich die Natur immerdar von neuem gegensätzlich, wieder Geist in der Allgemeinheit seiner Vorstellungen zu minder all-gemeinen, besonder,! und einzelnen. So ist das gcsammte Weltallgleichsam ein fortgesetztes unendliches Zeugen und Ausströmcn ge-gensätzlicher Erscheinungen gus dem Unendlichen. Daher Mannig-