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Sei», geworden und daher eins mit ihm sind, als er wirkend insich anscinandcr trat, und sich ein wesenloser, unsachlicher Gegen-satz seiner Urheit oder Sachlichkeit ward.
Zerfällt nun das ganze Reich der Wirklichkeit in Wirken-des und Bewirktes: so sind alle Gegenstände, die wir gewähren,alle Regungen in uusern Sinnen, alle Vorstellungen in unsermGeiste, nur Wandelbares und Wesenloses inner ihrem nr- undsachlichen Wesen, worin dieses in sich auseinander trat. Was nichtunwandelbar eins und dasselbe in sich verharrt, das weset auch nichtselbstständig und sachlich. Acnderlichkeit, daher Mannigfaltig-keit und Vergänglichkeit, ist das Gepräge, worin wirdas Bewirkte erkennen. Das Wesende hingegen ist in seinerNrheit nothwcndig das Beharrliche, welches, in sich ein Un-unterscheidbares, bleibt, und nur in sein Anderssein und Gegensatzein Mannigfaltiges schafft.
Da aber jede Wirkung in und nicht außer ihrer Ursache (derGedanke nicht außerhalb, sondern im Geiste, eins mit ihm, wennauch unterscheidbar von seiner Urheit) besteht, und eben das Be-wirkte erst die Erfüllung des Wirkenden ist, so wohnt das Ver-gängliche im Unvergänglichen; so ist der Wandel allerDinge im Unbedingten; das Mannigfaltige wurzelt in seinerEinheit: alles Sein ist im Wesen.
16. Gleichartiges, Gleiches, Ungleiches.
Das Gegensätzliche des, was da weset, obwohl es nichtaußer dem Wesenden sein kann, ist nicht mit ihm das Gleiche,sonst wär' es nicht ein Gegensatz, oder von ihm unterscheidbar.
Aber das Gegensätzliche ist auch nicht das schlechthin ihm Un-gleiche, dem Wesen Widersprechende, weil es sonst mit ihm dasUnvereinbare sein würde, Zwiespalt der Einheit. Ein Ur- und