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Geist einen festen Punkt, auf welchem fußend, er, ein Archi-medcs höherer Art, das dunkle Chaos des vorhandenen Msder Dinge richten und lichten, bewegen und ordnen wird.
Zur Kenntniß der sinnlichen, wie der nichtsinnlichen oder reingedanklichen Dinge gehört auch das Unterscheiden derselben voneinander. Dies ist nur möglich durch Gegenwart der Vergangenheit(im Gedächtnis. Nur durch Gcdächtnißhülfe bewerkstelligt sichdas Vergleichen und Verbinden vieler einzelnen Wahrnehmungenzu einem Begriff derselben; die Vcrgesellung mehrerer Begriffezu einem Urthcil und eine Verknüpfung der Urtheile zur Erfah-rung. — Dies Alles ist freilich an sich selbst eine Vcrfahrungs-weisc des Verstandes gegen die einzelnen Wahrnehmungen. Aberauch das Thier sogar hat vermittelst des Gedächtnisses und der Em-pfindung eine Art Erfahrung, von der ich künftig die Nmgränznn-gcn und ihre Verschiedenheit von der menschlichen Erfahrungzeigen werde.
Hier soll nicht Rede von dieser sein. Sondern ich will an dieThatsache erinnern, daß nicht nur das sinnlich Gewahrte in nnsermGedächtnis! verharrt, sondern auch des Geistes reine Wahrnehmungvon sich. Der Geist erfährt also sich selbst; ohnedem hätte erkein Wissen von sich; er wäre nur das Selbstbcwusitscin im Punktewiger (das ist vcrgangenhcits- und zuknnftsloser) Gegenwart.
Diesem zufolge mag uns wohl erlaubt sein, gleichwie wir einedoppelte Kenntnißweisc des Vorhandenen haben, auch von einerdoppelten Erfahrungsweise zu reden; nämlich von einer mit-telbaren und unmittelbaren Erfahrung.
Mittelbare Erfahrung ist durch Gewährungen, Empfin-dungen und Gefühle des Seelischen im Geiste vorhanden. Un-mittelbare Erfahrung, unabhängig von Sinneserregungcn, istim Geiste ein übersinnliches Vonsichwissen.
Weil nun in der einen, wie in der andern Art nichts, als das