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Besonder». Jeder Schluß wird also vom Verstände aus dieselbeWeise gebildet, wie ein Urtheil, oder Begriff. Jeder Schlußsatzist auch ein Nrtheil, und jedes Nrtheil eine Folgerung, oder ver-steckter Schluß.
Weil aber in jedem Schluffe, den wir machen, nach dem Bc-schaffcnhcitsverhältniß, Grund und Folge in ihrem Ver-band dargestellt werden: so erhellt daraus, daß es eigentlich nurdrei (kategorische, hypothetische und disjunktive), oder vielmehrnur zwei Schlußartcn geben könne, nämlich je nach der Bestimmt-heit oder Unbestimmtheit des allgemeinen oder Vordersatzes, mitwelchem das Besondere verglichen wird. Da aber immerdar, undin jeder Schlußart, Grund und Folge sich zuletzt einheitlich auf-lbscn, ist jede nur eine von der andern abweichende Form des Ur-theilcns. Daher kann auch eine Schlußart ohne Mühe in die andereverwandelt werden; wie denn die ob.mcrwähnten Urgrundsätze allesDenkens ebenfalls nur Abwandlungen der Form eines und dessel-ben Ursatzes (Sein und Wesen sind nntrennlichcs Eins) heißenkönnen.
In der That spiegeln sich sämmtlichc Verhältnißbegriffe (Zahl,Beschaffenheit und Vereinbarkeit) in den Urgrundsätzen des Den-kens, und mit diesen in den drei genannten Schlußarten, nichtundeutlich wieder.
In der bestimmten oder sätzlichen (kategorischen) Schlußart,worin ausgesprochen wird, daß das, was der Gattung zukömmt,auch das Gleiche der unter ihr begriffenen Art sei, offenbart sichder Satz der Einheitlichkeit oder des Nichtunterscheidbarcn.
Die voraussetzcnde (hypothetische) Schlußart, welche zeigt,daß auch die Folge gilt, wenn der Grund gilt, deutet auf denSatz des zureichenden Grundes zurück.
Die gegensätzliche (disjunktive) Schlußart hinwieder, welche,wenn von zwei einander ausschlicßeuden Vorstellungen eine gilt,