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2 (1853) Welt- und Gottanschauung
Entstehung
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niß ist von dcr Einheit im Mannigfaltigen: so ergibt stch daraus,daß cS überhaupt nicht mehr Arten der Urtheile gebe» könne, alscs Grund - und Stammbcgriffe gibt. Denn in allen wird das Vcr-hältniß des Verschiedenen zum Einen, und des Nnderschiedcncn inihnen bestimmt.

So kann man also die Urtheile, nach dem Zahlverhältnißunterscheiden in allgemeine und besondre, oder vollständige undunvollständige nach dem Be sch affe nh e itsv erhält niß in bestimmte(kategorische, worin die Erkcnntniß der Einheit ohne Vorbehaltausgesprochen oder gesetzt wird) und unbestimmte, die Grund oderFolge muthmaßcnd voranssetzen (hpyothetische); oder zwischen zweiunvereinbaren Gegensätzen, die zwischen einem Entweder und einemOder schwanken (disjunktive).

Streng genommen ist in jedem Urtheil das Vercinbarkeits-vcrhältniß das Wichtigste, dem zufolge ein Satz unbedingt(apodiktisch, Nvthwcndigkeit anssprechcnd) oder bedingt (proble-matisch, die Möglichkeit andeutend) dasteht, und bejahend oderverneinend (Dasein oder Nichtsein) erklärt. Denn immerdar istim allgemeinen und bcsondcrn, oder im vollständigen und unvoll-ständigen Urtheil, das Bcurthcilte für sich, ein Ganzes, und dcrSatz entweder unbedingt oder bedingt ausgedrnckt, entweder be-hauptend oder verläugncnd. Eben so sind die bcIimmtcn (kategori-schen) Urtheile für sich selbst Unbedingtes (Apodiktisches) anssprcchend;die unbestimmten hingegen, mögen sie in voranösctzcndcr (hypo-thetischer) oder gegensätzlicher (disjunktiver) Form erscheinen,bezeugen nur Bedingtes, Ungewisses (Problematisches),

Vergleicht der Verstand den Inhalt eines Satzes mit dem In-halt eines allgemeinen, der ihn, als zu einem Begriffsgcbict ge-hörig, umfaßt, und findet sich im Bcsondcrn das Gleiche wieder,was im Allgemeinen : so schließt sich das in beiden Unterscheidbarezusammen, und der Schluß ist die Einheit des Allgemeinen und