Zwölfter Gesang.
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Er springt herab, drängt durch den tollen NeigenMit Fatme, die ihm folgte, sich hinan,
Den Liebenden von ihrem Throne steigenZn helfen, und sie im Triumphe zu empfahn.
Groß war die Freude, doch sie schwoll noch höher an,Da sie den wohl bekannten Wagen,
Von Schwanen durch die Luft, stets niedriger, getragen,Zn ihren Füßen nun ans einmal halten sahn.
67.
Sie stiegen eilends ein — die Mohren mögen tanzenSo lang' es Oberon gefällt!
(Wiewohl der Alte raspeln oder schanzenFür eine beßre Kurzweil hält.)
Der lüft'ge Faeton fliegt, leicht und ohne Schwanken,
Sanft wie der Schlaf, behender als Gedanken,
Mit ihnen über Land und Meer,
Und Silbcrwölkchen Wehn, wie Fächer, um sie her. "
68 . 1
Schon tauchte sich ans'Bergen und auf Hügeln
Die Dämmerung in ungewissen Duft;
Schon sahen sie den Mond in manchem See sich spiegeln, !
Und immer stiller ward's im weiten Reich der Luft; I
Die Schwanen ließen itzt mit sinkendem Gefieder ;
Allmälich sich bis auf die Erde nieder; >
Als plötzlich, wie ans Abendroth gewebt, ^
Ein schimmernder Palast vor ihren Augen schwebt. .
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