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Oberon
Entstehung
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Neunter Gesang.

1.

(§s ist nun Zeit, uns auch nach Fatmen umzuschancn,

Die wir, seit Rezia mit Hüon sich ins MeerGestürzt, im Schiff, allein und alles Trostes leerGelassen, Tag und Nacht das Schicksal ihrer FrauenBeweinend, und ihr eignes freilich auch.

Denn ach! sie weint, sie schreit, sie rauft ihr Haar vergebens ;Er ist verweht, mit einem einzigen HauchVerweht, der ganze Bau der Ruhe ihres Lebens.

2 .

Was soll nun aus ihr werden, so alleinIn einem Schiff, von zügellosen SöhnenDes rauhen Meers umringt, die ihren Jammer höhnen,Mit frechen Augen schon, berauscht in feurigem Wein,Verschlingen ihren Raub was wird ihr Schicksal sein?Zum Glück erbarmet sich der schutzbcraubtcn SchönenEin unverhoffter Sturm, der in der zweiten NachtDie See zum Tummelplatz empörter Wogen macht.