Cilsier Gesang.
i.
Äie Hoffnung, die ihr schimmerndes GefiederUm Hüon wieder schwingt, sie, die er einzig liebt,
Bald wieder sein zu sehn, die goldnc Hoffnung giebtIhm bald den ganzen Glanz der schönsten Jugend wieder.Schon der Gedanke bloß, daß sie so nah ihm ist,
Daß dieses Lüftchen, das ihn kühlet,
Vielleicht Amandens Wange kaum geküßt,
Vielleicht um ihre Lippen kaum gespielet;
2 .
Daß diese Blumen, die er bricht
Und malerisch in Kränz' und Sträuße flicht,
Um in den Harem sie, wie üblich ist, zu schicken,
Vielleicht Amandens Locken schmücken,
Ihr schönes Leben vielleicht an ihrer lieblichen BrustVerduften, — der Gcdank' erfüllt ihn mit Entzücken;
Das schöne Roth der Sehnsucht und der Lust
Färbt wieder seine Wang' und strahlt aus seinen Blicken.
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