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Oberon
Entstehung
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Vierter Gesang.

i.

2)er Paladin beginnt nun seine TraumgesLichteWie folget: Was du auch, mein guter Scherasmin,

Von.dem, was ich dir itzt berichte,

Im Herzen denken magst, so ist's doch kein Gedichte,

Daß ich, Gott sei es Dank! noch stets an Leib und Sinn,So wie du hier mich sichst, ein reiner Jüngling bin.

Nie hat vor diesem Tag in meinem ganzen LebenMein unbefangnes Herz der Liebe Raum gegeben.

2 .

ES waren zwar der schönen Jungfraun vielAn meiner Mutter Hof, und an Gelegenheiten,

Die einen Knaben leicht zur Tändelei verleiten,

Gebrach eS nicht, zumal beim Pfänderspiel:

Da gab'S wohl manchmal auch ein Strumpfband aufzulösenMein der schönste Fuß ließ meine PhantaseiIn stolzer Ruh; und wär's Genevrcns Fuß gewesen,

Es war ein Fuß, mehr dacht' ich nicht dabei.