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Oberon
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Oberon.

33 .

Sie reicht die Lilienhand ihm, reizvoll lächelnd, dar,

Und Wirst du, spricht sie, mir vergeben,

Was nur die Schuld der Noth, nicht meines Herzens, war?O du Geliebter, hängt an deinem schönen LebenMein eignes nicht? Ich komme, der GefahrDich zu entzichn, (trotz deinem Widerstreben!)

Vom Holzstoß dich, wozu dich der Barbar-Verdammt, ans einen Thron, den du verdienst, zu heben!

34 .

Die Liebe öffnet dir der Hoheit Sonnenbahn:

Ans, mache sie von deinem Ruhm erschallen!

Nimm diese Hand, die dir sich schenket, an:

In einem Wink soll dein Verfolger fallen,

Und all sein Volk, wie Staub, um deine Füße wallen.

Im ganzen Harem ist mir alles unterthan;

Vertraue dich der Liebe sichern Händen,

Und, was sie wagte, wird dein eigner Muth vollenden!

35 .

Hör' ans, o Königin! Dein Antrag häufet bloßMein Leiden durch die Qual dir alles abzuschlagen.

O warum zwingst du mich's zu sagen?

Ich kaufe mich durch kein Verbrechen los!"

Ist's möglich? ruft sie, kann so weit der Unsinn gehen?Unglücklicher, im Angesicht

Der Flamme, die bereits aus deinem Holzstoß bricht,Kannst du Almansaris und einen Thron verschmähen?