Zwölfter Gesang.
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36 . .
Sag' mir, versetzt er, Königin,
Ich könne dir mit meinem Blnte nützen,
So soll die Lust, womit ich eil' es zn verspritzen,
Dir zeigen, ob ich unerkenntlich bin!
Ich kann, zum Danke, dir mein Herzensblut, mein Leben,Nur meine Ehre nicht, nicht meine Treue geben.
Wer ich bin weißt du nicht, vergiß nicht wer du bist,
Und muthe mir nichts zn, was mir unmöglich ist.
37 .
Almansaris, aufs äußerste getriebenDurch seinen Widerstand, sie wendet alles an,
Was seine Treu durch alle Stufen übenUnd seinen Muth ermüden kann.
Sie reizt, sie droht, sie fleht, sie fällt, verlorenIn Lieb' und Schmerz, vor ihm ans ihre Kniee hin:
Doch unbeweglich bleibt des Helden fester Sinn,
Und rein die Treu, die er Amanden zugeschworen.
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So stirb denn, weil du willst! — ruft sie, des Athems schierVor Wuth beraubt: ich selbst, ich will an deinem LeidenMein gierig Aug' mit heißer Wollust weiden!
Stirb als ein Thor! des Starrsinns Opferthier!
Schreit sie mit funkelndem Aug', und flucht der ersten Stunde,Da sie ihn sah, verwünscht mit bebendem MundeSich selbst, und stürmt hinweg, und hinter ihrSchließt wieder klirrend sich des Kerkers Eisenthür.