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Oberon.
15 .
Was er am wenigsten sich überreden kann,
Ist, daß man hier, wo alles um und anVon Blumen strotzt, noch Blumen nöthig hätte.Doch, wie sein Auge nun auf allen Seiten irrt,O wer beschreibt, wie ihm zu Muthe wird,
Da ihm auf einem Ruhebette
Sich eine Nymph' aus Mahoms Paradies
Im vollen Glanz der reinsten Schönheit wies!
16 .
In einem Licht, das zauberisch von obenWie eine Glorie auf sie hernieder strömt,
Und, durch die Dunkelheit des übrigen erhoben,
Mit ihres Busens Schnee die Lilien beschämt;
In einer Lage, die ihm Reizungen entfaltet,
Wie seine Augen nie so schön entschleiert sahn;
Mehr Werth als alles was zum Farreu und zum SchwanDen Jupiter der Griechen umgestaltet.
17 .
Die Gase, die nur, wie ein leichter SchattenAuf einem Alabasterbild,
Sie hier und da umwallet, nicht verhüllt,
Scheint mit der Nacktheit selbst den Reiz der Scham zu gatten.Weg, Feder, wo Apell und TizianBestürzt den Pinsel fallen ließen;
Der Ritter steht, und bebt, und schaut bezaubert an,Wiewohl ihm besser war die Augen zuzuschließen.