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Oberon
Entstehung
Seite
256
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Bon ungefähr stand mit Almansaris

Der Sultan just auf einer der Terrassen

Des Schlosses, die hinaus ins Meer sie sehen ließ,

Erwartungsvoll den Ansgang abzupasseu

Ein sanfter Zephyr schien die Frau herbei zu Wehn.

Doch, um sich nicht zu viel auf Wunder zu verlassen,Winkt itzt Almansaris, und hundert Sklaven gehnBis an den Hals ins Meer, der Schönen beizustehn.

49 .

Man sagt, der Sultan selbst sei an den Strand gekommenUnd habe sie, von einem Jdschoglan,

Der aus dem strudelnden Schaum bis zur Tcrrass' hinanSie auf dem Rücken trug, selbst in Empfang genommen.Man konnte zwar nicht hören was er sprach,

Doch schien er ihr viel höfliches zu sagen,

Und, weil's an Zeit und Freiheit ihm gebrach,

Sein Herz ihr, wenigstens durch Blicke, anzntragen.

50 .

Wie dem auch sei, dieß ist gewiß,

(Fährt Fatme fort) daß sich Almansaris

Der schönen Schwimmerin gar freundlich und gewogen

Bewiesen hat, und ihr viel schönes vorgelogen,

Wiewohl der Fremden seltner Reiz

Ihr gleich beim ersten Blick Almansors Herz entzogen;

Und daß sie ein Gemach bereits

Im Sommerhaus der Königin bezogen.