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Oberon
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Oberon.

42 .

Ein sanfter Schlaf beginnt schon in der zweiten NachtAuf Hüons Stirne sich zn senken.

Mit liebevoller Treu gcpfleget nnd bewacht,

Und reichlich angefrischt mit kühlenden Getränken,Fühlt er ani vierten Tag so gut sich hcrgestellt,

Um sich, sobald der Mond die lane Nacht erhellt,

In einem Gärtnerwams, womit man ihn versehen,Mit ScheraSmin im Garten zn ergehen.

43 .

Sie hatten in den Roscnbüschen,

Nah an der Hütte, noch nicht manchen Gang gethan,So kommt die Amme (die, was neues anfzufischen,Sich oft dem Harem naht) mit einer Zeitung an,

Die kräft'ger ist als irgend ein Landau,

Des Kranken Blut und Nerven zn erfrischen:

Es sei, versichert sie, beinahe zweifelsfrei,

Daß Rezia nicht fern von ihnen sei.

44 .

Wo ist sie? wo? ruft Hüon mit EntzückenUnd Ungeduld, auffahrend Hurtig! sprich!

Wo sahst du sie? Gcsehn? erwiedcrt Fatme, ich?Das sagt' ich nicht; allein, ich lasse mich zerstückenWenn's nicht Amanda ist, die diesen Abend hierGelandet. Höret nur, was die Minute mirDie Jüdin Salome, die ebenVom inncrn Harem kam, sür ganz gewiß gegeben.