Zehnter Gesang.
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27 .
Ja, leider! blieb mir nichts, seufzt Hüon, als ein Leben,Das keine Wohlthat ist! — DaS wird sich alles geben,Erwiedcrt Scherasmin, und schiebt sein KämmerleinIhm hurtig auf, und schließt sich mit ihm ein.
Da, spricht er, nehmet Platz; bringt dann auf einem TellerDas beste, was sein kleiner VorrathskellerVermag, herbei, Oliven, Brot und Wein,
Und setzt sich neben ihn, und heißt ihn fröhlich sein.
28 .
Mein bester Herr, daß wir, nach allen Streichen,
Die uns das Glück gespielt, so unvermuthet hier
Zu Tunis, vor der Hüttenthür
Des Gärtners Ibrahim uns finden, ist ein Zeichen,
Daß Oberon ganz unvermerkt und stillUns alle wiederum zusammen bringen will.
Noch fehlt das Beste; doch, zum Pfände für AmandenIst wenigstens die Amine schon vorhanden.
29 .
Was sagst du? ruft Herr Hüon voller Freuden.Demselben Ibrahim, dem ich bedienstet bin,
Dient sie als Sklavin hier, erwiedert Scherasmin.Wie wird das gute Weib die Angen an euch weiden!Drauf sängt er ihm Bericht zu geben an,
Was er in all' der Zeit gelitten und gethan,
Und was ihn, unverrichter Sachen,
Bewogen, von Paris sich wieder wegzumachen.