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Oberon.
24 .
Auf einmal knarrt die Thür, und kommt ein langer MannMit grauem Bart, doch frisch und roth von Wangen,
Ein Grabscheit in der Hand, znm Hans heraus gegangen;Und beide sehn zugleich, was keiner glauben kann,
Herr Hüon seinen treuen Alten
In einem Sklavenwams — der gute Schcrasmin
Den werthen Herrn, den er für todt gehalten,
In einem Aufzug, der nicht glückweissagcnd schien.
25 .
Zst's möglich? rufen alle beide
Zn gleicher Zeit — „Mein bester Herr!" — „Mein Freund!"„Wie finden wir uns hier?" — Und außer sich vor Freude,Umfaßt der alte Mann des Prinzen Knie, und weintAuf seine Hand. Ihn herzlich zu umfangenBückt Hüon sich zu ihm herunter, hebtIhn zu sich auf, und küßt ihn auf die Wangen.
Gott Lob, ruft Schcrasmin, nun weiß ich daß ihr lebt!
26 .
Was für ein guter Wind trug euch vor diese Schwelle?Doch znm Erzählen ist der Ort hier nicht geschickt;
Kommt, lieber Herr, mit mir in meine Zelle,
Eh' jemand hier beisammen uns erblickt.
Auf allen Fall seid ihr mein Neffe Hassan, (flüstertEr ihm ins Ohr) ein junger HandelsmannVon Halep, der die Welt zu sehn gelästert,
Und Schiffbruch litt, und mit dem Leben nur entrann.