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Oberon.
18 .
„Und doch, wenn meine Noth zu wendenDein Wille war', o du, der mich dem Tod so oftEntrissen, wenn ich es am wenigsten gehofft,
Es würden alle Zweig' in diesem Wald zu HändenAuf deinen Wink!" — Ein heil'gcr Schauder blitztDurch sein Gebein mit diesem Himmelssunken;
Die Stricke fallen ab; er schwankt, wie nebeltrunken.In einen Arm, der ihn unsichtbar unterstützt.
19 .
Es war der Geist, dem Oberon die GeschichteDes treuen Paars im Bilde sehen ließ,
Der diesen Dienst ihm nngesehn erwies.
Der Sohn des Lichts erlag dem kläglichen Gesichte.Ach! rief er, inniglich betrübt,
Und sank zu seines Meisters Füßen,
So strafbar als er sei, kannst du, der ihn geliebt,Vor seiner Noth dein großes Herz verschließen?
20 .
Der Erdensohn ist für die Zukunft blind,
Erwiedert Oberon; wir selbst, du weißt es, sindDes Schicksals Diener nur. In heil'gen Finsternissen,Hoch über uns, geht sein verborgner Gang;
Und, willig oder nicht, zieht ein geheimer ZwangUns alle, daß wir ihm im Dunkeln folgen müssen.
In dieser Kluft, die mich von Hüon trennt,
Ist mir ein einzigs noch für ihn zu thun vergönnt.