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Oberon.
12 .
Amand' erwacht, erkennt an ihrem DnftUnd Rosenglan;, die nur allmälich schwanden,
Die göttergleiche Fran, die in der Felscngruft,
Gleich unverhofft, ihr chmals beigcstanden.
Gerührt, beschämt von diesem neuen Schutz,
Ergreift ihr Her; mit dankbarlichem Beben
Dieß Pfand von ihres Sohns und ihres HnonS Leben,
Und beut mit ihm nun jedem Schicksal Trutz.
13 .
Ach! wüßte sie, was ihr (;u ihrem Glücke)
Verborgen bleibt, wie trostlos diese Nacht
Ihr unglückseliger Freund, mit siebenfachem Stricke
An einen Eichenstamm gebunden, ;ugebracht,
Wie brach' ihr Her;! — Und er, vor dessen AngenblitzcNichts dunkel ist, der gute Schutzgeist, weilt?
Er steht, am Quell des Nils, auf einer Felsenspitze,
Die, ewig unbewölkt, die reinsten Lüfte theilt.
14 .
Den ernsten Blick dem Eiland ;ugckchrt,
Wo Hüon schmachtet, steht der Geisterfürst, und hörtSein Aechzen, das aus tiefer FerneZu ihm herüber bebt, — schaut nach dein Morgensterne,Und hüllt sich senkend ein. Da nähert ans der SchaarDer Geister, die theils einzeln, theils in Ringen,
Ihn überall begleiten und nmschwingen,
Sich einer ihm, der sein Vertrauter war.