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Oberon.
K.
Der ist des Todes (sahrt er fort,
Mit einem Blick und Ton, der alles Volk am BordErzittern macht), der je des Frevels sich verwägetUnd seine Hand an diesen Schleier leget!
Betrachtet sie von diesem Augenblick
Als ein Juwel, das schon Almansorn angehöret.
Er sagt's, und zieht, damit sie ungestöretDer Ruhe Pflegen kann, kniebcugend sich zurück.
7 .
Amanda, ohne auf des Räubers Wort zu hören,Bewegungslos, betäubt von ihrem Unglück, sitzt,
Die Hände vor der Stirn, die Arme ausgestützt
Auf ihre Knie, mit starren, thränenleeren
Erloschnen Augen da. Ihr Jammer ist zu groß
Ihn ausznsprechen, ihn zu tragen
Ihr starkes Herz zu zart. Ach! diesen letzten Stoß
Erträgt sie nicht! Sie sinkt, doch sinkt sie ohne Klagen.
8 .
Sie schaut nach Trost sich um, und findet keinen; leerUnd hoffnungslos, und Nacht, wie ihre Seele,
Ist alles, alles um sie her;
Die ganze Welt verkehrt in eine Mvrdcrhvhle!
Sie starrt zum Himmel auf — auch derHat keinen Trost, hat keinen Engel mehr!
Am Abgrund der Verzweiflung, wo sie schwebet,
Steht noch der Tod allein, der sie im Sinken hebet.