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Oberon
Entstehung
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235
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Neunter Gesang.

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51 .

Aufs neue wird der ganze Felsenrücken,

Wird jeder Winkel, jeder StrauchDer ihn vielleicht versteckt, durchsucht mit Falkenblicken.Die Unruh treibt sogar, wie unwahrscheinlich auchDie Hoffnung ist ihn dort lebendig aufzuspüren,

Sie bis zum Strand herab, wo, unter dem GemischVon anfgethürmtem Sand und sumpfigem GebüschSie endlich unvermerkt einander selbst verlieren.

52 .

Auf einmal schreckt Amandens Ohr

Ein ungewohnter Ton. Ihr däucht, es glich dem Schalle

Von Stimmen. Doch, weil's wieder sich verlor,

Und sie bei einem Wasserfalle,

Der mit betäubendem Getöse übern RandDon einem hohen FelsenbogenHerunter stürzt, sich ziemlich nah befand,

Glaubt sie, sie habe sich betrogen.

53 .

Ihr schwanet nichts von größerer Gefahr,

Ihr einziger Gedank' ist ihres Sohnes Leben:

Und plötzlich, da sie kaum um einen Hügel, nebenDem Wassersall, herum gekommen war,

Sieht sie, bestürzt, von einer rohen SchaarSchwarzgelber Männer sich umgeben,

Und hinter einem hohen Riff

Erblickt sie in der Bucht ein ankernd Ruderschiff.