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Oberon
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Oberen.

48 .

Zm Garten? acht der ist nun felsiger Ruin!

Sie stürzt hinaus, und ruft mit bebenden LippenDen Knaben laut beim Namen, suchet ihnRingsum, mit Todesangst, in Höhlen und in Klippen.Der Vater, den ihr Schrein herbei gerufen, sprichtUmsonst den Trost ihr zu, woran's ihm selbst gebricht:Er werde sich gewiß in diesen FelsgewiudenGesund und frisch auf einmal wiederfinden."

49 .

Zwei Stunden schon war alle ihre MühVergeblich. Ach! umsonst, laut rufend, irren sieTief im Gebirg umher, besteigen alle Spitzen,Durchkriechen alle Felsenritzen,

Und lassen sich, um wenigstens sein GrabZu finden, kummervoll in jede Kluft hinab:

Ach! keine Spur von ihm entdeckt sich ihrem Blicke,Und von den Felsen hallt ihr eigner Ton zurücke.

50 .

Das Unbegreifliche des Zufalls, daß ein KindBon seinem Alter sich verliere,

An einem Ort, wo weder wilde ThiereNoch Menschen (wilder oft als jene) furchtbar sind,Mehrt ihre Angst; doch nährt es auch ihr Hoffen:Es kann nicht anders sein, er hat sich nur verlosten,Und schlief vielleicht auf irgend einem Stein,

Vom Wandern müd, in seiner Unschuld ein."