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Oberon
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O b c r o ii.

42 .

Zu jedem Opfer, jedem Streit

Nie diese Kraft, nie diese Munterkeit

Durch alle Prüfungen mich männlich dnrchzukämpfen!

Laß sein, Geliebte, daß der Trübsal vielNoch auf uns harrt sie nähert uns dem Ziel!

Nichts soll uns muthlos sehn, nichts diesen Glauben dämpfen!So spricht er, sich mit ihr von diesem heiligen OrtEntfernend und ihn nimmt das Schicksal gleich beim Wort.

43 .

Denn, wie sie Hand in Hand nun wiederHervorgehn aus der Zell', und ihre AugenliederErheben Gott! was für ein Anblick stelltSich ihren Augen dar! In welche fremde WeltSind sie versetzt! Verschwunden, ganz verschwundenIst ihr Elysium, der Hain, die Blnmenflnr.Versteinert stehn sie da. Jst's möglich? Keine Spur,Sogar die Stätte wird nicht mehr davon gefunden!

44 .

Sie stehn an eines Abgrunds Rand,

Umringt, wohin sie schaudernd sehen,

Von überhangenden gebrochnen Felsenhöhen;

Kein Gläschen mehr, wo einst ihr Garten stand!Vernichtet sind die lieblichen Gebüsche,

Der dunkle Nachtigallenwald

Zerstört! Nichts übrig, als ein gräßliches Gemische

Von schroffen Klippen, schwarz, und öd' und ungestalt!