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Oberon.
30 .
Mir, fuhr er fort, mir reichen sie die Hände
Vom Ufer jenseits schon — mein Lauf ist bald zu Ende
Der eurige beginnet kaum, und viel,
Viel Trübsal noch, auch viel der besten Freuden,
(Oft sind's nur Stärkungen auf neue größre Leiden)Erwarten euch, indeß ihr unvermerkt dem ZielEuch nähert. Beides geht vorüber,
Und wird zum Traum, und nichts begleitet uns hinüber
31 .
Nichts als der gute Schatz, den ihr in euer HerzGesammelt, Wahrheit, Lieb' und innerlicher Frieden,Und die Erinnerung, daß weder Lust noch SchmerzEuch je vom treuen Hang au eure Pflicht geschieden.So sprach er vieles noch; und als sie endlich sichZur Ruh begaben, drückt' er, wie sie dünkte,
Sie wärmer an sein Herz, und eine Thräne blinkteIn seinem Aug', indem er schnell von ihnen wich.
32 .
In eben dieser Nacht, von dunkeln VorgefühlenDer Zukunft aufgeschreckt, erhob TitaniaDie Augen himmelwärts — und alle Rosen fielenVon ihren Wangen ab, indem sie stand, und sahUnd las. Sie rief den lieblichen Gespielen,
Mit ihr zu sehen, was in diesem Nu geschah,
Und wie zu unglückschwangern ZügenAmandens Sterne schon sich an einander fügen.