Neunter Gesang.
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27 .
Und ob ihm diese Welt gleich nichts mehr ist, doch stelltEr sich an ihren Platz, in das was sie verloren,
Was ihnen zugehört, wozu sie sich geborenEmpfinden — fühlt aus ihrer Brust, und hältDie Thräne für gerecht, die sie vor ihm aus LiebeVerbergen, tadelt nicht die unfreiwilligen Triebe,
Und frischt sie nur, so lang' als ihren LaufDas Schicksal hemmt, zu stillem Hoffen ans.
28 .
An einem Abend einst — das Tagwerk war vollbracht,Und alle drei, (Amande mit dem KnabenAuf ihrem Schooß) um an der herrlichen PrachtDes hell gestirnten Himmels sich zu laben,
Sie saßen vor der Hütt' auf einer Rasenbank,
Versenkten sich mit ahnungsvollem GrauenIn dieses Wundermeer, und blickten stillen DankZu ihm, der sie erschuf — gen Himmel aufznschauen:
29 .
Da fing der fromme Greis, mit mehr gerührtem TonAls sonst, zu reden an von diesem ErdenlebenAls einem Traum, und vom HinüberschwebenIns wahre Sein. — Es war, als wehe schonEin Hauch von Himmelsluft zu ihm herüber,
Und trag' ihn sanft empor, indem er sprach.
Amanda fühlt's; die Augen gehn ihr über,
Ihr ist's, als sähe sie dem Halbverschwundnen nach.
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