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Oberon
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Oberon.

69 .

Die Stunde kam. Von dumpfer BangigkeitUmber getrieben, irrt Amanda im Gebüsche,

Das um die Hütten her ein liebliches GemischeVon Wohlgcruch znm Morgenopfer streut.

Sie irret fort, so wie der schmale Pfad sich windet,Bis sie sich unvermerkt vor einer Grotte findet,

Die ein Geweb von Epheu leicht umkränzt,

Auf dessen dunkelm Schmelz die Morgensonne glänzt.

70 .

Alfonso hatte oft vordem hinein zu gehenVersucht, und allemal vergebens; eben dießWar seinem alten Freund, war Hüon selbst geschehen,So oft er, um des Wunders sich gewißZu machen, es versucht. Sie hatten nichts gesehen;Sie fühlten nur ein seltsam Widerstehen,

Als schöbe sich ein unsichtbares Thor,

Indem sie mit Gewalt cindringen wollten, vor.

71 .

Schnell überfiel sie dann ein wunderbares Granen;Sic schlichen leise sich davon,

Und keiner wollte sich der Probe mehr getrauen.Man weiß nicht, ob Amanda selbst es schonZuvor versucht; genug, sie konnte dem Gedanken,Die erste, der's geglückt, zu sein,

Nicht widerstehn: sie schob die EpheurankenMit leichter Hand hinweg, und ging hinein.