Achter Gesang.
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42 .
Zwar Anfangs will es ihm nicht gleich nach Wunsch gelingen,Die Holzaxt statt des Ritterschwerts zu schwingen;
Die ungewohnte Hand greift alles schwerer an,
Und in der halben Zeit hätt' es ein Knecht gcthan.
Doch täglich nimmt er zu, denn Ucbung macht den Meister;Und fühlt er dann und wann sich dem Erliegen nah,
So wehet der Gedank', es ist für Rezia,
Sein Feuer wieder an, und stärkt die matten Geister.
43 .
Indessen Hüon sich im Wald ermüdet, PflegtDer edle Greis, der mit noch festem TritteDie schwere Last von achtzig Jahren trägt,
Der Ruhe nicht; nur daß er von der Hütte
Sich selten weit entfernt. Kein heitrer Tag entflieht,
Der nicht in seinem lieben GartenIhn dieß und das zu thun beschäftigt sieht.
Amandens Sorge ist des kleinen Herds zu warten.
44 .
Da sähe man (wiewohl, wenn Engel nichtMit stillem Blick ihr Ebenbild umweben,
Wer sieht sic hier?) mit heiterm Angesicht,
Auf dem die Sorgen nur wie leichte Wölkchen schweben,Die Königstochter gern sich jeder nicdern PflichtDer kleinen Wirthschaft untergeben:
Auch was sie nie gekannt, viel minder je gethan,
Wie schnell ergreift sie es, wie steht ihr alles an!