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Oberon.
39.
Ein edles Selbstgefühl ergreift den jungen Mann:
„Hier hast dn meine Hand!" Mehr ward kein Wort gesprochen.Und wohl ihm. der, nach mehr als hundert Wochen,
Sich selbst das Zeugniß geben kann,
Er habe sein Gelübde nicht gebrochen!
Es war der schönste Sieg den Hüon je gewann.
Doch hat er oft die Furcht vorm Alten zu erröthen,
Oft Nezia's standhaftern Ernst vonnöthen.
40.
Nichts unterhält so gut (versichert ihn der Greis)
Dis Sinne mit der Pflicht im Frieden,
Als fleißig sie durch Arbeit zu ermüden;
Nichts bringt sie leichter ans dem Gleis
Als müß'ge Träumerei. Um der zuvor zu kommen,
Wirb ungesäumt, sobald der Tag erwacht,
Die scharfe Axt zur Hand genommen,
Und Holz im Hain gefällt bis in die dunkle Nacht.
41.
Noch eine Hütte für Amanden aufzurichten,
Und Dach und Wände wohl mit Leim und Moos zu dichten^Dann zum Kamin, der immer lodern muß,
Und für den Herd, den nöthigen UeberflnßBon fettem Kien und klein gespaltnen FichtenHoch an den Wänden aufznschichten,
Dieß und viel andres giebt dem Prinzen viel zu thun:Allein es hilft ihm Nachts auch desto besser ruhn.