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Oberon.
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27 .
Dann hört' auch wohl sein halb entschlummert Ohr,
Mit schauerlicher Lust, tief aus dem Hain hervor,
Wie Engelsstimmen sanft zu ihm herüber Hallen.
Ihm wird als fühl' er dann die dünne Scheidwand fallen,Die ihn noch kaum von seinen Lieben trennt;
Sein Jnnres schließt sich auf, die heil'ge Flamme brenntAus seiner Brust empor; sein Geist, im reinen LichteDer unsichtbaren Welt, steht himmlische Gesichte.
28 .
Sie dauern fort, auch wenn die Augen sanft betäubtEntschlummert sind. Wenn dann die MorgensonneDen Schauplatz der Natur ihm wieder aufschließt, bleibtDie vor'ge Stimmung noch. Ein Glanz von HimmelswonncVerkläret Fels und Hain, durchschimmert und erfülltSie durch und durch; und überall, in allenGeschöpfen, sieht er dann des Unerschaffnen Bild,
Als wie in Tropfen Thaus das Bild der Sonne, wallen.
2g.
So fließt zuletzt unmerklich Erd' und HimmelIn seinem Geist in Eins. Sein Innerstes erwacht.
In dieser tiefen Ferne vom Getümmel
Der Leidenschaft, in dieser heil'gen Nacht
Die ihn umschließt, erwacht der reinste aller Sinne —
Doch — wer versiegelt mir mit unsichtbarer Hand
Den kühnen Mund, daß nichts unnennbars ihm entrinne?
Verstummend bleib' ich stehn an dieses Abgrunds Rand.