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Oberon.
93 .
Schon viele Wochen lang verstrich
Kein Tag. an dem er nicht Wohl zwanzigmal den Rücken
Der Felsengrnft bestieg, ins Meer hinaus zu blicken.
Sein letzter Trost! Allein, vergebens stumpft' er sichDie Augen ab, im Schooß der grenzenlosen HöhenMit angestrengtem Blick ein Fahrzeug zu erspähen;
Die Sonne kam. die Sonne wich,
Leer war das Meer, kein Fahrzeug ließ sich sehen.
04 .
Ztzt blieb ein einzigS noch. Es schien unmöglich zwar.Doch, was ist dem der um sein Alles kämpfetUnmöglich? Würde jedes Haar-
Auf seinem Kopf ein Tod, sein Muth blieb' ungedämpfet.Von diesem Fels, worauf ihn Oberon verbannt,
War eine Seite noch ihm gänzlich unbekannt;
Ein fürchterlich Gemisch von Klippen und RuinenBeschützte sie, die unersteiglich schienen.
95 .
Itzt, da die Noch ihm an die Seele dringt,
Itzt scheinen sie ihm leicht erstiegne Hügel;
Und wären's Alpen auch, so hat die Liebe Flügel.Vielleicht, baß ihm das Wagestück gelingt,
Daß sein hartnack'ger Mnth durch alle diese wildeVerschanzung der Natur sich einen Weg erzwingt,Der ihn in fruchtbare Gefilde,
Vielleicht zu freundlichen mitleid'gen Wesen bringt.