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Oberon.
87 .
Doch dieser Mangel ist's nicht einzig der sie kränkt.
ES fehlt bei Tag und Nacht an tausend kleinen Dingen,An deren Werth man im Besitz nicht denkt,
Wiewohl wir, ohne sie, mit tausend Nöthen ringen.
Und dann, so leicht bekleidet wie sie sind,
Wo sollen sie vor Regen, Sturm und Wind,
Vor jedem Ungemach des Wetters sicher bleiben,
Und wie des Winters Frost fünf Monden von sich treiben?
88 .
Schon ist der Bäume Schmuck der späten: Jahrszeit Raub,Schon klappert zwischen dürrem LaubDer rauhe Wind, und graue Nebel hüllenDer Sonne kraftberaubtes Licht,
Vermischen Luft und Meer, und ungestümer brüllenDie Wellen am Gcstad, das kaum ihr Wüthen bricht;
Oft, wenn sie grimmbeschänmt den harten Fesseln zürnen,Spritzt der zerstäubte Strom bis an der Felsen Stirnen.
89 .
Die Noth treibt unser Paar aus ihrer stillen BuchtNun höher ins Gebirg. Doch, wo sie hin sich wenden,Umringet sie von allen EndenDes dürren Hungers Bild, und sperret ihre Flucht.
Ein Umstand kommt dazu, der sie mit süßen SchmerzenUnd banger Lust in diesem JammerstandBald ängstigt, bald entzückt — Amanda trägt das PfandVon Hüons Liebe schon drei Monden unterm Herzen.