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Oberon.
51 .
Die schrecklichsten der Möglichkeiten
Malt ihr die Phantasie mit warmen Farben vor.
Umsonst bemüht sie sich mit ihrer Fnrcht zu streiten,
Ein Wellenschlag erschreckt ihr unglückahnend Ohr.
Zuletzt, so schwach sie ist, leicht sie mit Müh empor
Ans eines Felsen Stirn, und schaut nach allen Seiten,
Und mit dem letzten Sonnenblick
Entdeckt sie ihn — Er ist's! er kommt zurück!
52 .
Auch er sieht sie die Arme nach ihm breiten,
Und zeigt ihr schon von fern die schöne goldne Frucht.Von keiner schönern ward, in jenen KindheitszeitenDer Welt, das erste Weib im Paradies versucht.
Er hält, wie im Triumph, sie in den letzten StrahlenDer Sonn' empor, die ihre glatte HautMit flammengleichem Roth bemalen,
Jndeß Amanda kaum den frohen Angen traut.
53 .
So läßt sich unsrer Noth der Himmel doch erbarmen!Ruft sie, und eine große Thräne blinktIn ihrem Aug'; und eh' die Thräne sinktIst Hüon schon in ihren offnen Armen.
Ihr schwacher Ton, und daß sie halb entseeltAn seinem Busen schwankt, heißt ihren Retter eilen.Sie lagern sich; und, weil ein ander Werkzeug fehlt,Braucht er sein Schwert die schöne Frucht zu theileu.