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Oberon
Entstehung
Seite
173
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Halb unter Laub versteckt, halb glühend angestrahlt,Sah er an breit belaubten Ranken,

Melonen gleich, sie auf die Erde wanken,

Einladend von Geruch, und wunderschön bemalt.Wie hält er reichlich sich für alle Müh bezahlt IEr eilt hinzu, und bricht sie; glänzend dankenZum Himmel seine Augen auf,

Und Freudetrunkcnheit beflügelt seinen Lauf.

49 .

Amanden, die drei tödtlich lange StundenAn diesem öden Strand, wo alles Furcht erweckt,

Wo jeder Laut bedroht und selbst die Stille schreckt,

Sich ohne den, der nun ihr Alles ist, befunden,

Ihr war ein Theil der langen Zeit verschwunden,

Zum Lager, wie es hier die Noth der Liebe deckt,

Mit ungewohntem Arm vom Ufer ganze LagenVon Meergras, Schilf und Moos der Höhle zuzutragen.

50 .

Matt wie sie war, erschöpfte diese MühNoch ihre letzte Kraft; eS brachen ihr die Knie;

Sie sinkt am Ufer hin, und lechzt mit dürrem Gaumen.Vom Hunger angenagt, von heißem Durst gequält,

An diesem wilden Ort, wo ihr's an allem fehlt,

Wie angstvoll ist ihr Loos! Wo mag ihr Hüon säumen?Wenn ihn ein Unfall traf? vielleicht ein reißend Thier?Es nur zu denken, raubt den Rest von Leben ihr.