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Oberon
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Oberon.

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45 .

So soll ich, ruft er aus, und beißt vor wilder PeinSich in die Lippen, ach! so soll ich denn mit leerenTrostlosen Händen wiederkehren,

Zu ihr, für die mein Leben noch alleinErhaltenswürdig war? Ich, ihre einzige Stütze,

Ich, der mit jedem Herzensschlag

Ihr angehört, Lin nur um einen einzigen Tag

Ihr Leben noch zu fristen ihr nicht nütze!

46 .

Verschmachten soll ich dich vor meinen Angen sehn.

Du Wunder der Natur, so liebevoll, so schön!Verschmachten! Dich, die bloß um meinetwillenSo elend ist! für mich so viel verließ!

Dir, der dein Stern das schönste Loos verhießSh' dich des Himmels Zorn in meine Arme stieß,

Dir bleibt (hier fing er an vor Wuth und Angst zu brüllen)Bleibt nicht so viel den Hunger nur zu stillen!

47 .

Laut schrie er auf in unnennbarem Schmerz;

Dann sank er hin, und lag in fürchterlicher Stille.

Doch endlich fällt ein Strahl von Glauben in sein Herz:Er rafft sich ans des Trübsinns schwarzer Hülle,

Spricht Muth sich ein, und fängt mit neuem Eifer anZu suchen. Lang' umsonst! Schon schmilzt im OceanDer Sonnenrand zu Gold auf einmal, o Entzücken!Entdeckt die schönste Frucht sich seinen gier'gen Blicken.