Siebenter Gesang.
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18 .
Inzwischen bricht mit fürchterlichem SausenEin unerhörter Sturm von allen Seiten los;
Des Erdballs Axe kracht, der Wolken schwarzer SchooßGießt Feuerströme aus, das Meer beginnt zu brausen,
Die Wogen thürinen sich wie Berge schäumend auf,
Die Pinke schwankt und treibt in ungewissem Lauf,
Der Bootsmann schreit umsonst in sturmLetäubte Ohren,Laut heult's durchs ganze Schiff, weh' uns! wir sind verloren!
19 .
Der ungezähmten Winde Wuth,
Der ganze Horizont in einen HvllenrachenVerwandelt, lauter Gluth, des Schiffes stetes Krachen,
Das wechselsweis' bald von der tiefsten FluthVerschlungen scheint, bald, himmelan getrieben,
Auf Wogenspitzen schwebt, die unter ihm zerstieben:
Dieß alles, stark genug die Todten aufznschrecken,
Mußt' endlich unser Paar ans seinein Taumel Wecken.
20.
Amanda fährt entseelt aus des Geliebten Armen;
Gott! ruft sie ans, was haben wir gethan!
Der Schuldbewußte fleht den Schutzgeist um Erbarmen,Um Hülfe, wenigstens nur für Amanden, an;
Vergebens! Oberon ist nun der Unschuld Rächer,
Ist unerbittlich nun in seinem Strafgericht;
Verschwunden sind das Hifthorn und der Becher,
Die Pfänder seiner Huld; er Hort, und rettet nicht.
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