Sechster Gesang.
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84 .
Was war zn thun? Es konnte leicht das LebenVon einem Erben gar bei dieser LüsternheitGesährdet sein; kurz, halb mit Zärtlichkeit,
Halb mit Gewalt, muß Gangolf sich ergeben.
Er stammt sich an, hilft selbst dem Weibchen auf,
Und vom geduld'gen Kops des guten alten NarrenSchwingt sich Rosette frisch zum lüft'gen Sitz hinaus,Wo ihrer unterm Laub verstohlne Freuden harren.
85 .
Nun saß von ohngefähr, da alles dieß geschah,
Auf einer Blumenbank, dem guten blinden AltenVorüber, Oberon, um mit Titania,
Der Feenkönigin, hier Mittagsrnh zu halten:
Jndeß die zcphyrgleiche Schaar
Der Elfen, ihr Gefolg, zerstreut im ganzen Garten
Und meist versteckt in Blumcnbüschen war,
Um schlummernd dort den Mondschein zu erwarten.
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Unsichtbar saßen sie, und hörten alles an,
Was zwisrben Mann und Frau sich eben zngetragen.Zum Unglück, daß sie auch die Birnbaumsscene sahn!Dem Elfenkönig gab dieß großes Mißbehagen.
Da, sprach er zn Titanien, sieht man nun,
Wie wahr es ist, was alle Kenner sagen!
Was ist so arg, das nicht, um sich genug zn thnn,Ein Weib die Stirne hat zu wagen?