Oberon.
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Ich kenn' ihn wohl, den Baum; er trägt im ganzen LandDie beste Frncht, versetzt der gnte Blinde:
Doch, sprich, wie machen wir's? Kein Mensch ist bei der Hand,ES ist ein Erntctag, das ganze HofgesindeIm Feld zerstreut — der Baum ist hoch, »nd ichBin schwach und blind — o wäre nur der BengelDer Walter hier! — „Mir fällt waS ein, mein Engel,Wir brauchen niemand sonst, spricht sic, als dich und mich.
82 .
Warst du so gut, und wolltest mit dem NuckenNur einen Augenblick fest an den Stamm dich drücken,
So wär's ein leichtes mir, hier von des Rasens SaumDir auf die Schulter mich zu schwingen;
Von da ist's vollends ans den BaumZum ersten Ast zwei kleine Spannen kaum;
Ich bin im Klettern und im Springen
Von Kindheit an geübt — gewiß, es wird gelingen."
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Von Herzen gern, versetzt der blinde Mann;
Und doch, mein Kind, wenn du zu Schaden kämest?
Es bräch' ein Ast? was könnt' ich Armer dannZu deinem Beistand thnn? — Wie, wenn du dich bequemes!Zu warten? — „Sagt' ich nicht, daß ich nicht warten kann?Ich sehe wohl, daß du des kleinen Diensts dich schämest;Um alles wollt' ich dir nicht gern beschwerlich sein!
Und doch, wer sieht uns hier? Wir sind ja ganz allein!"