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Oberon.
15 .
Dem hüpft das Herz, so oft er seinem liebenGaskogne Hymnen singen kann!
Die schöne Nezia, wiewohl ihr dann und wannViel Worte unverständlich blieben,
Horcht unverwandt; denn das, wovon ihr nichts entgeht,Was mit unsäglichem Behagen,
So neu ihr's ist, ihr Herz unendlich leicht versteht,
Ist — was ihr Hüons Augen sagen.
16 .
Ein sanfter Druck der warmen Hand,
Ein Seufzer, der das volle Herz entladet,
Ein leiser Kuß, der Rosenwang' entwandt,
Und, o ein Blick, in Amors Thau gebadet,
Was überzeugt, gewinnt und rührt wie dieß?Was geht so schnell, trotz dem behendsten Pfeile,Von Herz zu Herz, trifft so gewißDen Zweck, und macht so wenig lange Weile?
17 .
In Seelgesprächen dieser Art
Verlor das Wortgespräch sich stets bei unfern beiden.
Oft schlichen sie, um Zeugen zu vermeiden,
In ihr Gemach, und standen da gepaart
Am offnen Fenster, oder saßen
Aus ihrem Sofa. Doch, auch dann nicht ganz allein;
Die Amme wenigstens muß stets zugegen sein!
Denn Hüon selber Lat ihn nie allein zu lassen.