Sechster Gesang.
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12 .
Sie eilen nach dem Schiss, nnd finden'?, hoch erfreut,Zur Reise schon versehn und zierlich eingerichtetDurch ihres Schützers Gütigkeit.
Ein frischer Landwind weht, der Anker wird gelichtet,Das Seevolk jauchzt. Die Barke, vogelschnell,Durchschneidet schon mit ausgespannten FlügelnDie blaue Flut; die Luft ist rein und hell,
Und glatt das Meer um sich darin zu spiegeln.
13 .
Sanft wiegend schwimmt, gleich einem stolzen Schwan,Das Schiff dahin, zum Wunder aller SöhneDes Oceans, auf kaum gefurchter Bahn.
So eine Fahrt hat noch kein Mensch gethan,
Rief jeder aus. Der Ritter und die SchöneStehn, Arm in Arm geschlungen, Stunden langAus dem Verdeck, und schaun; und jede neue SceneIst Opium für ihren Liebesdrang.
14.
Und wenn sie in die unabsehbarn FlächenHinaus sehn, wo in Luft der Wellen Blau zerrinnt,Fängt Hüon an von seinem Land zu sprechen,
Wie schön es ist, wie froh darin die Leute sind,
Und wie von Ost zum West die SonneDoch auf nichts holders scheinen kannAls auf die Ufer der Garonne;
Und alles dieß beschwört sein alter Lehensmann.