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Oberon
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113
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Fünfter Gesang.

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83 .

Zndeß, an Kraft und Schönheit einem BotenDes Himmels gleich, der jugendliche Held,

Uncingedcnk der Lanzen, die ihm drohten,

So mannhaft spricht, so muthig dar sich stellt:

Beugt Rczia von fern, mit glühend rothcnEntzückten Wangen, liebevoll

Den schönen Hals nach ihm, doch schaudernd, wie der KnotenVon all? den Wundern sich zuletzt entwickeln soll.

64 .

Herr Hüon hatte kaum das letzte Wort gesprochen,

So fängt der alte Schach wie ein Beseßner anZu schrcin, zu stampfen und zu pochen,

Und sein Verstand tritt gänzlich ans der Bahn.

Die Heiden all' in tollem Eifer springen

Von ihren Sitzen auf mit Schnauben und mit DrLnn,

Und Lanzen, Sabel, Dolche dringen

Aus Mahoms Feind von allen Seiten ein.

65 .

Doch Hüon, eh' sie ihn erreichen, reißt in EileDer Männer einem rasch die Stange aus der Hand,Schlägt um sich her damit als wie mit einer Keule,

Und zieht, stets fechtend, sich allmälich an die Wand.

Ein großer goldncr Napf, vom Schenktisch weggenommen,Dient ihm zugleich als Schild und als Gewehr;

Schon zappeln viel am Boden um ihn her,

Die seinem Grimm zu nah gekommen.

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