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O beron.
60 .
Kalif von Bagdad, spricht der RitterMit edlem Stolz, laß alles schweigen hier,
Und höre mich! Es liegt schon lange schwer auf mir,
Karls Auftrag und mein Wort. Des Schicksals Zwang ist bitter:
Doch seiner Oberherrlichkeit
Sich zu eutziehn, wo ist die Macht auf Erden?
Was es zu thun, zu leiden uns gebeut,
Das muß gethan, das muß gelitten werden.
61 .
Hier steh' ich, Herr, ein Sterblicher wie du,
Und steh' allein, mein Wort, trotz allen deinen Wachen,Mit meinem Leben gut zu machen:
Doch läßt die Ehre mir noch einen Antrag zu.
Entschließe dich von Mahomed zu weichen,
Erhöh' das heil'ge Kreuz, daS edle Christenzeichen,
In Babylon, und nimm den wahren Glauben an,
So hast du mehr, als Karl von dir begehrt, gethan.
62 .
Dann nehm' ich'S auf mich selbst, dich völlig los zu sprechenVon jeder andern Forderung,
Und der soll mir zuvor den Nacken brechen,
Der mehr verlangt! So einzeln und so jungDu hier mich siehst, was du bereits erfahren,
Verkündigt laut genug, daß einer mit mir ist,
Der mehr vermag als alle deine Schaareil.
Wähl' itzt das beste Thcil, wofern du weise bist!