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Oberon
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Fünfter Gesang.

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27 .

Zum ganzen Putz, von Fuß zu Haupt,

Den Stiefelchcn aus übergüldtem LederBis zu dem Dcmantknopf der hohen StraußenfederAm Turban, mangelt nichts. Der gute Ritter glaubt,Ihm träume noch. Woher kann solcher Staat ihm kommen?Die Alte steht erstaunt. Das geht durch Zauberei,

Ruft sie: ich hätte doch sonst was davon vernomineniDer Zwerg, spricht Scherasmin, ist ganz gewiß dabei!

28 .

Der Ritter glaubt es auch, und denkt: Durch all' die HeidenIm Vorhof macht mir dicß zum Hochzeitsaale Bahn.

Und flugs ist Kaftan, Gurt, und alles nmgethan;

Die Wirthin spudet sich, ihn recht heraus zu kleiden.

Allein was fangen wir mit diesem Turban an?

Das schöne gelbe Haar sein'twegen abzuschneiden?

Nicht um die Welt! Doch still! es geht ja wohl hinein;Er scheint ja recht mit Fleiß dazu gewölbt zu sein!"

29 .

Herr Hüon stand nunmehr, bis auf die lilienglatteBartlose Wange, wie ein wahrer Sultan da,

Indem das Mütterchen ihn um und um besahUnd immer noch an ihm zu putzen hatte.

Drauf, als der treue ScherasminIhm was ins Ohr geraunt, beginnt er fortzugehen,Reicht einen Beutel Gold der Wirthin freundlich hin,Und nun, lebt wohl, auf Wiedersehen!