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Oberon
Entstehung
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96
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Oberon.

12.

Kaum hatte sie die Worte ausgesprochen,

So hört man am Tapetenthürchen pochen,

Das ans dem Schlafgemach in Fatmens Kammer führt.Sie geht, und kommt nach einer kleinen WeileSo schnell zurück, daß sie vor lauter EileUnd Freudetrunkenheit den Athen: fast verliert.

Nun sind wir aller Noth entbunden!

Triumph! Prinzessin, Triumph! der Ritter ist gesunden!"

13 .

Im Nachtgewand, das wie ein Nebel kaumDen schönen Leib umwallt, fährt jene ans den LackenUnd fällt entzückt der Amme um den Nacken:Gefunden? Wo? wo ist er? O mein Traum,

So logst du nicht?" Die Amme, selbst vor FreudenGanz außer sich, hat kaum noch so viel Sinn,

Die wonnetaumelnde halb nackte TräumerinIn großer Eil' ein wenig anzukleiden.

14 .

Herein gerufen wirb sodann

Die Alte, selbst ihr Mährchen zu erzählen.

Die gute Mutter fängt beim Ei die Sache an,

Und läßt es nicht am kleinsten Umstand fehlen;

Kein Zug, kein Wort, das ihrem Gast entrann,

Wird im Gemälde weggelassen.

Er ist's, er ist's! wir haben unfern Mann,

Ruft Fatme aus; es kann nicht besser passen!