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Oberon.
60 .
Und daß (spricht Scherasmin) die Jungfrau, die im Traum
DaS Herz euch nahm, gerade die Jnsante
Des Sultans ist, die Karl zu eurer Braut ernannte;
Daß alles so sich schickt, und daß auch sie im Traum,
Wie ihr in sie, in euch entbrannte,
So etwas glaubte man ja seinen Augen kaum!
Und doch, spricht Hüon, hat's die Alte nicht erfunden;
Den Knoten hat das Schicksal selbst gewunden.
61 .
Nur wie er aufzulösen sei,
Da liegt die Schwierigkeit! — Mich sollte das nicht Plagen,Erwiedert Scherasmin: Herr, darf ich ungeschcutEuch meine schlechte Meinung sagen?
Ich macht' es kurz und schnitt' ihn frisch entzwei.
Dem Junker linker Hand ließ' ich den Luftpaß frei,
Und dem Kalifen seine Zähne,
Und hielte mich an meine Dulcimene.
62 .
Bedenkt's nur selbst, in ihrer GegenwartDie Ceremonie mit Kopfab anzufangen,
Hernach vier Backenzahn' und eine Hand voll BartDem alten Herren abverlangen,
Und vor der Nas' ihm gar sein einzig Kind umfangen,
Bei Gott! das hat doch wahrlich keine Art!
Das Schicksal kann unmöglich wollen,
Daß wir das Ziel uns selbst so grob verrücken sollen.