Vierter Gesang.
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Wo kam er her? warum? wer ist er? zwanzig FragenZu diesem Zweck, die schon auf ihrer Zunge lagen,Erstickte Hüons Ernst. Er that als wäre RuhIhm Noth, und legte sich ans seiner Streu zurechte.
Die Alte wünscht, daß ihm was süßes träumen möchte,Und trippelt weg, und schließt die Thüre nach sich zu.Allein wurmstichig war die Thür und hatte Spalten,Und Vorwitz juckt das Ohr der guten Alten.
58 .
Sie schleicht zurück, und drückt so fest sie kannIhr lauschend Ohr an eine Ritze,
Und horcht mit offnem Mund und hält den Athem an.
Die Fremden sprachen laut, und, wie es schien, mit Hitze;Sie hörte jedes Wort; nur, leider! war kein SinnFür eine alte Frau von Babylon darin;
Doch kann sie dann und wann, zum Trost in diesem Leiden,Den Namen Rezia ganz deutlich unterscheiden.
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Wie wundervoll mein Schicksal sich entspinnt!
(Rief Hüon aus) Wie wahr hat Oberon gesprochen,Schwach ist das Erdenvolk und für die Zukunft blind!
Karl denkt, er habe mir gewiß den Hals gebrochen;
Auf mein Verderben zielt sein Auftrag sichtlich ab,
Und blindlings thut er bloß den Willen des Geschickes:Der schöne Zwerg reckt seinen Lilienstab,
Und leitet mich im Traum zur Quelle meines Glückes.